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Die Eingewöhnung - ein großer Schritt im Leben - Die Welt mit Kindern erleben

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Die Eingewöhnung - ein großer Schritt im Leben

Was Kinder bewegt


Gründe für eine sanfte Eingewöhnung


Die Eingewöhnung in eine Kindertageseinrichtung
- sei es die Krippe, der Kindergarten, die Kita -
ist meistens die erste große Trennungserfahrung
für Kinder von ihren Eltern.

Dieser erste große Loslösungsprozess kann durch
die zahlreichen neuen Einflüsse Stress auslösen:
-  Die neue weitläufige Umgebung,
-  die Anpassung an die Gruppengemeinschaft mit vielen fremden Kindern,
-  der Aufbau einer neuen Beziehung zu einer fremden Betreuungsperson,
-  die Anpassung an einen neuen Tagesablauf und
-  die Trennung von der Familie über einen gewissen Zeitraum hinweg.
All dies sind angstauslösende Faktoren, die es zu bewältigen gilt.

Durch eine sanfte und allmähliche Eingewöhnung, den sensiblen, einfühlsamen sowie respektvollen Kontaktaufbau der Erzieherin zum Ihrem Kind und dem sanften Loslassen von Ihnen als Eltern können Brücken gebaut werden. Diese allmähliche Veränderung mit ausreichend Zeit sowie viel Geduld gibt Ihrem Kind und Ihnen die Chance, sich mit der neuen Situation aktiv auseinander zu setzten.

Chancen wahrnehmen – Sicherheit gewinnen

Wichtig dabei ist ein stetiger Informationsaustausch zwischen Ihnen und der Erzieherin. Gewohnheiten und Vorlieben des Kindes sollten kennengelernt und Rituale geschaffen werden, um Ihrem Kind den nötigen Halt und die Sicherheit geben zu können.

Aus eigener Erfahrung kenne ich die Besorgnis um das Wohlergehen des eigenen Kindes.
Nehmen Sie also das Angebot wahr und stellen Sie ruhig Ihre Fragen, die Ihnen am Herzen liegen. Verschaffen Sie sich einen Überblick und überzeugen Sie sich, dass Ihr Kind in der Tageseinrichtung, in dem es von nun an betreut werden soll, gut aufgehoben ist. Es soll Ihnen mit der neuen Situation gut gehen. Damit ist dann nicht nur Ihnen, sondern auch Ihrem Kind geholfen, denn Ihre Empfindungen nimmt es sehr wohl wahr.

Allgemeines zum Ablauf der Eingewöhnung in Anlehnung an das Berliner Bildungsprogramm

Als sicherer Hafen begleiten Sie oder eine andere Bezugsperson Ihr Kind mehrere Tage mit in die Einrichtung (Krippe, Kindergarten, Kita). Nach Möglichkeit immer zur gleichen Zeit und während der Spielzeit. Versuchen Sie sich eher passiv zu verhalten und lassen Sie Ihrem Kind den Freiraum, sich von Ihnen zu lösen und eigene Erfahrungen zu sammeln, die Umgebung kennen zu lernen, erste Kontakte zu knüpfen und sich mit der neuen Situation vertraut zu machen. Gestehen Sie ihm aber immer zu, zu Ihnen zurückkehren zu können. Dies schafft Vertrauen. Vermeiden Sie es, Druck auf Ihr Kind auszuüben, dass es sich von Ihnen lösen oder mit anderen Kindern spielen soll - denn damit wäre es nur überfordert. Auch ein anfänglich nur zurückhaltendes Beobachten schafft Vertrauen.

Gestaltung des Ablaufes sowie
Empfehlungen für das Vorgehen


Die Erzieherin wird nach anfänglicher intensiver Beobachtung nun immer mehr auf die Bedürfnisse Ihres Kindes reagieren und mit ihm in Kontakt treten. Nach den ersten etwas kürzeren Besuchen mit Ihrem Kind
(etwa 1 Stunde) kann die zeitliche Anwesenheit in der Einrichtung etwas ausgedehnt werden.

Das eventuelle anfängliche Wickeln und Füttern sollten anfangs Sie und dann erst in Ihrem Beisein die Erzieherin übernehmen. Dies gibt zum einen Ihrem Kind die nötige Sicherheit, aber auch der Erzieherin, da sie Sie in der Interaktion mit Ihrem Kind beobachten konnte, um so eventuelle Besonderheit wahrzunehmen. Auch Sie profitieren von diesem Vorgehen, da Sie ebenso die Erzieherin im Umgang mit Ihrem Kind erleben und erfahren, dass Ihr Kind gut versorgt wird.

Etwa nach drei bis sieben Tagen kann der erste Trennungsversuch für eine kurze Zeit stattfinden. Wichtig wäre es hierbei, sich nicht wegzuschleichen, sondern sich von Ihrem Kind zu verabschieden und zwar dann, wenn es sich einigermaßen sicher fühlt und nicht gerade dann, wenn es sich ängstlich an Ihnen festklammert. Sagen Sie ihm, dass sie gleich wiederkommen und es abholen. Bleiben Sie anfangs in unmittelbarer Nähe (jedoch unsichtbar für Ihr Kind!). Die Erzieherin ist nun da, um Ihrem Kind Halt zu geben, es auf den Arm zu nehmen (soweit es Ihr Kind zulässt) und sich gemeinsam von Ihnen zu verabschieden.
Für den Notfall sollten Sie auch später jederzeit telefonisch erreichbar sein.

Das weitere Vorgehen hängt nun davon ab, ob es der Erzieherin gelingt, die bis dato aufgebaute Basis zu festigen und Ihr Kind, trotz Trennungsschmerz, zu trösten. Sollte dies so sein, kann die Trennungszeit nach und nach verlängert werden. Andernfalls muss ein erneuter schonender Trennungsversuch um einige Tage verzögert werden.

Lässt sich Ihr Kind von der Erzieherin trotz Abschiedsschmerzes trösten, kann es danach konzentriert spielen und nimmt am Tagesgeschehen teil, so kann dies als Anzeichen für einen gelungenen Bindungsaufbau gewertet werden.

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